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Wir glauben an eine bessere Welt

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FISCHEREIORDNUNG

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DER KAMP

UNSER KAMP
Der längste Fluss des Waldviertels prägt in einzigartiger Weise das Landschaftsbild des durchflossenen Tales und damit die an seinen Ufern liegenden Dörfer, Märkte und Städte; nicht nur diese sondern auch die dort lebenden Menschen.
Der Kamp ist in seiner Natürlichkeit durch Energie- und Landgewinnung, durch Verbauung, Ein- und Ableitungen, Wasserschutzbauten, Verkehrswege, Landwirtschaft  und andere menschliche Tätigkeiten beeinflusst.
Und trotzdem ist es der Kamp.
Wie in vielen Flüssen Europas ist auch im Kamp der Fischbestand in den letzten Jahrzehnten gesunken; warum – das weiß man nicht so genau.
Für FischerInnen ist der Kamp eine echte Herausforderung, denn frau/man sieht im für den Kamp typischen kognacfarbenen Wasser die Fische kaum. An sonnigen Tagen im Herbst, bei Niedrigwasser, da gelingt es ab und zu die fast ganzjährig unsichtbaren großen Fische zu erblicken. Häufig steigen an lauen Sommerabenden gewichtige Burschen und sammeln von der Wasseroberfläche Nahrung ein – aber welcher Fisch war es wirklich?
Auch der Wasserstand schwankt, von 3m³/sec bis nach oben hin keine Grenze. Manchmal klar, manchmal leicht angetrübt, ab und zu (nach Niederschlägen) wie Milchkaffe gefärbt.
Und überall kann man halt nicht fischen, es gibt halt eine Menge Privatgärten an einem Fluss der mitten durch eine Gemeinde fließt. Aber es gibt ganz tolle Stellen und Bereiche, dort sind auch viele Fische, allerdings muss man dorthin gehen…
Es gibt auch keine nummerierten Fischerplätze mit zugehörigem Parkplatz und Steg und Grillplatz am Kamp, wer das sucht, der ist am Kamp ganz einfach falsch.
Dafür gibt’s am Kamp Brennessel, Schilf, Brombeeren, Stauden, Gelsen und Bremsen; aber auch Wasseramsel, Eisvogel, Zaunkönig, Smaragdeidechse, Würfelnatter, Biber, Mink, Fischotter, …ganz einfach Natur.

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